Oper in Kleinmachnow (Vier in Sevilla)

Florenz/ Italien, um das Jahr 1600: Die vermögende und gebildete Elite der Stadt hat beschlossen, das antike griechische Theater wieder aufleben zu lassen. Dass dabei Gesang eine Rolle spielen muss, darüber ist man sich einig, hat man doch in den alten Schriften gelesen, dass es Chöre gab. In allem Eifer übertreibt man allerdings, lässt gleich die ganze Handlung und alle Dialoge singen – und erfindet so eine ganz neue Gattung des Musiktheaters, die Oper. Caccini, Monteverdi und andere Komponisten bringen spannende und anspruchsvolle Werke auf die Bühne, die die ganze Urgewalt von Gefühlen und dramatischen Schicksalen der griechischen Götter- und Sagengestalten sinnlich erlebbar machen. In Wirklichkeit geht es aber um die ganze Bandbreite von menschlichen Schicksalen und Gefühlen, Liebe und Leidenschaft, Euphorie und Verzweiflung, Treue und Verrat – also im Grunde ganz aktuelle Inhalte, dazu noch mit „echtem“ Gesang ohne Mikro und technische Hilfsmittel.

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Quelle: Karola Porzel