KulTOUR: Lange Nach der Kultur in Kleinmachnow: Das ganz ganz große Ding

von Gerold Paul

Kleinmachnow – Kleinmachnow als Ort der Schläfrigkeit? Diese Zeit ist gottlob vorbei, nicht nur der Offiziellen wegen. Auch dank der Kultur und des mehr oder weniger vereinten Engagements aller, die dort wohnen, und gern wohnen wollen, wach, und auch am Tag.

An der ultimativen Idee, besagte Kultur als Muntermacher müder Seelen zu nutzen, war auch die 3. Lange Nacht der Kultur am Samstag festgemacht, ein Gemeinschafts-Abenteuer ganz unterschiedlicher Vereine und Interessen in eigener und in öffentlicher Sache. Fünf Auftrittsorte, eine Vielzahl von Anbietern aller künstlerischer Genres, Programm-Marathon im Landarbeiterhaus „Z 200“ und in den Neuen Kammerspielen: Da hätte einer lügen müssen, der sagte: „für mich war nichts dabei.“ Ein bisschen steril, aber nicht uninteressant war die konzeptuell gefasste Ausstellung im Landarbeiterhaus von Marit Marten, die sich in alltägliche Plastiktüten verliebt hat, und dem formgestrengen Werner Keller, Urenkel der antiken Geometrie.

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