WAZ; November 2001 zu Gustav Mahlers Orchesterliedern „Des Knaben Wunderhorn“ mit der Rhein-Ruhr-Philharmonie

Ilona Nymoen brachte ihre reife, modulationsfähige Stimme mit klarem Ausdruck ins Spiel. Die nicht gerade eingängigen Intervallsprünge in „Das irdische Leben“ hatte sie ebenso sicher im Griff wie die Melismen in „wer hat dies Liedlein erdacht?“ Mit Charme unterstrich sie gesellschaftskritische Spitzen in „Lob des hohen Verstandes“ und in der „Fischpredigt des Antonius von Padua“.